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Unsere Gemeinschaft

Menschen im FOKUS:

Gemeindeleitung

Bruno: Ich wurde 1964 in Biel geboren und durfte als Einzelkind in Bümpliz aufwachsen. Nach meiner Berufslehre als Mechaniker und Werkzeugmacher arbeitete ich einige Jahre in diesem Beruf, bevor mich mein Weg zur damaligen Hasler und Gfeller AG führte, die später Teil der ASCOM wurde. 1988 durfte ich meine liebe Frau Sandra heiraten. Gemeinsam wurden wir mit drei wunderbaren Kindern beschenkt, die heute natürlich erwachsen sind und uns grosse Freude bereiten. Beruflich führten mich Managementschulungen, eine eigene Firma und verschiedene Leitungsfunktionen weiter. Tief in meinem Herzen trug ich jedoch immer den Wunsch, Diakon zu werden. Damals wurde ich dafür als noch nicht reif beurteilt. Rückblickend erkenne ich aber Gottes Führung darin: Er hat einen anderen Weg mit mir gewählt. Durch seine Gnade durfte ich über viele Jahre Erfahrungen und Ausbildungen in Seelsorge und Trauma-Begleitung sammeln und lernen, Menschen zu dienen, zu begleiten und Hoffnung weiterzugeben. Heute darf ich die Fokus Gemeinde Köniz leiten. Gott hat einen Umweg genommen – aber mir den tiefen Wunsch erfüllt, Menschen zu dienen. Für mich ist das ein grosses Geschenk und eine besondere Ehre. Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, sehe ich vor allem Gottes Treue und Führung. Ihm allein gehört die Ehre.

Gemeindeleitung

Maria: Ich wurde als drittes von fünf Kindern geboren und bin in der Gemeinde Köniz aufgewachsen. Bereits in der Sonntagsschule lernte ich Gott als meinen liebenden Vater kennen. Dort wurde der Grundstein für meinen Glauben gelegt, der mich bis heute trägt. Mein Schulfreund Urs und ich heirateten und durften vier wunderbare Söhne großziehen. Als Familie lebten und arbeiteten wir fast vierzig Jahre in Köniz. Während meiner Tätigkeit als Schulhausabwart prägten die Begegnungen mit Mitarbeitern, Schülern, Lehrern, Vereinen und Behörden unser Leben auf vielfältige Weise. Ein Satz begleitet mich seit vielen Jahren: "Loslassen und Gott vertrauen – ER macht keine Fehler.“ Immer wieder wurde ich in meinem Leben herausgefordert, dieses Vertrauen ganz praktisch zu leben. Mit fünfzehn Jahren erlebte ich, wie unser gesamtes Haus durch einen Blitzschlag niederbrannte. Damals lernte ich: loslassen und darauf vertrauen, dass Gott einen Weg weiterführt. Vor einem Jahr musste ich schließlich meinen geliebten Ehemann loslassen. Er durfte heimgehen zu seinem himmlischen Vater. Der Schmerz des Abschieds ist groß, doch die Gewissheit bleibt: Vertrauen – ER macht alles richtig. Durch das Singen von Psalmen, das Lesen der Bibel und das Gebet erfahre ich Trost, Führung und Orientierung. Im vergangenen Jahr durfte ich mit einer kleinen Gruppe in den Südsudan reisen. Dort wurden wir von der First Lady Mary Mayardit eingeladen. Diese Reise war für mich etwas völlig Unvorstellbares und zeigte mir erneut, dass Gottes Möglichkeiten weit über unsere Vorstellungen hinausgehen. Das Bibelwort „Bei Gott ist kein Ding unmöglich. (Lukas 1,37) hat sich in meinem Leben immer wieder bestätigt. Heute bin ich dankbar, hier in Köniz leben zu dürfen und in der FOKUS Gemeinde Gott und den Menschen zu dienen. Möge Gott uns allen die Kraft schenken, loszulassen, zu vertrauen und seinen Weg mit Zuversicht zu gehen.

Porträtfoto eines älteren Mannes mit Brille vor grünem, unscharfem Hintergrund, Querformat

Samuel: Ich wurde 1951 in Wil bei Wichtrach als drittes von fünf Kindern geboren. Zusammen mit meinen zwei älteren und zwei jüngeren Schwestern durfte ich eine schöne und unbeschwerte Kindheit in Wil erleben. Besonders gerne denke ich an die Zeit zurück, weil wir etwas abgelegen wohnten und dadurch viel Zeit auf dem Bauernhof unseres Nachbarn verbringen konnten. Über den Glauben wurde in unserer Familie kaum gesprochen. Wir besuchten den Religionsunterricht der Landeskirche, doch eine persönliche Beziehung zu Gott spielte damals keine Rolle.1963 zügelte unsere Familie nach Uttigen, wo ich die letzten Schuljahre absolvierte. Anschliessend machte ich eine Lehre als Mechaniker bei der Gerber Käse AG. Nach der Ausbildung arbeitete ich in verschiedenen Betrieben. Die letzten 45 Jahre war ich im Storen-Reparaturservice tätig. Mit 27 Jahren lud mich meine Schwester zu einem Jugendwochenende ein. Dort fand ich zum Glauben an Jesus Christus – ein Ereignis, das mein Leben nachhaltig veränderte. 1980 heirateten wir. Heute engagiere ich mich in unserer Gemeinde, der FEG Gwatt, und helfe dort in verschiedenen Bereichen mit.

Gemeindeleitung

Siegmar: Seit Anfang dieses Jahres darf ich Gründungsmitglied und Sekretär der Fokus Gemeinde Köniz sein. Geboren bin ich 1965 in Krefeld/ Deutschland. Bitte erlaubt mir, kurz meinen geistlichen Werdegang zu skizzieren. Als Kind habe ich nicht an Gott geglaubt und war auch nicht getauft, aber als Student habe ich in einer Krise, angefangen zu hoffen, dass Gott ist, angefangen zu beten, dass Gott mir hilft und als Gott meine Gebete beantwortet hat, angefangen mit Sicherheit zu wissen, dass Gott uns liebt. Die Bibel war zu dem Zeitpunkt ein verschlossenes Buch für mich, aber mein Hunger war geweckt. Wie erstaunt war ich, später zu lesen, dass die Menschen, die Gott benutzt, nicht perfekt, sondern sehr menschlich fehlerhaft oder sündig sind. Wie erstaunt war ich, zu sehen, dass diese sechsundsechzig Bücher der Bibel Puzzleteile in einer grossen Geschichte sind, die Gott mit uns hat. Er befreit uns aus dem Sog um uns selbst und lädt uns ein zur Gemeinschaft mit ihm. Meine Frau Barbara und ich haben vier erwachsene Kinder. Von Beruf her arbeite ich heute als Chemiker in der Qualitätssicherung, aber Gott hat mich dieses Jahr zum vollzeitlichen Dienst berufen. Ab September 2026 darf ich Theologie bei der ISTL in Thun studieren.

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